Pädagogische Schwerpunkte

Sozialwirksame Schule

  • Stärkung der Erziehungsfunktion
  • Verbesserung des Sozialklimas
  • Vermittlung von sozialen Kompetenzen
  • Stärkung der Schülerpersönlichkeit
  • Minderung von Gewalttätigkeit
  • Schulversammlung einmal im Monat
  • Kind des Monats

Das Konzept „Sozialwirksame Schule“ nach Dr. Werner Hopf

Das Konzept wurde im Schuljahr 1999/2000 zum ersten Mal an zwei Schulen erprobt und evaluiert.
Die Ziele des Konzepts sind die Erziehungsfunktion zu stärken, das Sozialklima zu verbessern, soziale Kompetenzen zu vermitteln, die Schülerpersönlichkeit zu stärken und Gewalttätigkeit zu vermindern.
Der Erziehungsprozess strukturiert sich dabei auf drei Ebenen: der Schulebene, der Klassenebene und der Individualebene.

  • Die Schulebene wird bestimmt durch das Pädagogische Konzept der autoritativen Erziehung. Hier werden Verhaltensregeln, Kontrollmöglichkeiten und Konsequenzen erarbeitet. Eltern wurden darüber informiert, Erziehungskonferenzen finden statt. Projekttage wurden durchgeführt (Juli 2015) und Schulversammlungen werden abgehalten (monatlich).
  • Auf der Klassenebene werden soziale Lerneinheiten bearbeitet (u.a. durch „Faustlos“), kritische Medienerziehung vorgenommen und Klassenregeln aufgestellt.
  • Auf der Individualebene findet Einzelfallberatung/-betreuung statt, Interventionsmöglichkeiten auch mit Kooperationspartnern werden entwickelt.

Das zentrale Merkmal des Konzepts ist, dass soziales Lernen nicht nur auf der Individual- und Klassenebene stattfindet, sondern, dass die Schule als ganzes System aktiv wird. Damit wird dem Gedanken der inneren Schulentwicklung Folge geleistet.

Bereits im Jahr 2012 haben sich die Lehrkräfte der Otfried Preußler Grundschule mit dem „Faustlos“ auf den Weg gemacht, Gewaltprävention an der Schule zu betreiben. Bei einer dreitägigen Fortbildung zum Thema „Projektmanagement für erfolgreiche Prävention an Schulen“ (Stark. stärker – WIR) erhielten wir Anregungen und Informationen zur weiteren Vorgehensweise an unserer Schule.

Zwei Präventionsbeauftrage des Regierungspräsidiums begleiten unseren Weg seit Mai 2014. Mit Ihnen wurde das Konzept von Hopf für uns bearbeitet und in Schritten eingeführt. In einem Regelwerk sind gewünschte Verhaltensweisen beschrieben, in der Schulversammlung werden u.a. nicht gewünschte Verhaltensweisen angesprochen und gewünschte verstärkt, in Projekten wird das Konzept immer wieder den SchülerInnen nahe gebracht.

Veränderungen zeigen sich:
beim Schulklima: Zunahme der Dimension Wertschätzung, Hilfsbereitschaft
beim Klassenklima: Verminderung von Störungen, Übergriffen
bei der sozialen Kompetenz: Zunahme von Verantwortung und Gemeinschaftsgefühl
allgemein: Verminderung von verbaler und physischer Gewalt

Lesen

  • Schulbibliothek mit mehr als 2.300 Bücher
  • Besuch der Stadtbibliothek in Schorndorf
  • Autorenlesung an der Schule in 2-jährigem Turnus
  • Lesemütter oder Omas in Klasse 1
  • Alljährlicher Theaterbesuch der ganzen Schule

Digitale Medien

  • Stationäre PCs im Schulgebäude
  • Tablets in den Klassenräumen

Projekttage

  • Jahrgangsübergreifendes Arbeiten
  • Training sozialer Kompetenzen
  • Bewegte Schule
  • Kölner Spielecircus
  • Alljährlicher Theaterbesuch der ganzen Schule

Fair Trade Schule und Nachhaltigkeit

  • Schulcurriculum mit Themen zum fairen Handeln und Nachhaltigkeit
  • Projekte zu den Themen
  • Nutzung der Angebote aus dem Eine-Welt-Laden
  • Energiedetektive

Sprachförderung

  • Denkendorfer Modell
  • LRS Unterricht gesponsert durch den Förderverein

Gesunde Ernährung

  • EU – Schulfruchtprogramm: Wöchentliche Lieferung von Obst und Gemüse
  • Ernährungsführerschein in Klasse 3

Zusatzangebote

  • Kooperation Sportverein-Schule
  • Bewegungskünste